Nahe Eriswil - Hinterdorf, Haltestelle Gässli, beim Parkplatz des Gasthofes Kloster, beginnt unsere Clubrunde - erst bei trübem, doch trockenem Wetter. Weglos wandern wir dem Schwändibach entlang aufwärts, überqueren diesen und steigen an zum Schafrain. Einige Meter geht es anschliessend steil über bereits grüne Wiesen hinauf zu einem Schopf und zum Wegweiser auf Rinderweid, P. 839.

Gemächlich wandern wir um die Anhöhe Sägel herum und erreichen bei P. 827, Waldmatt, das Bächlein Langete. Hier halten wir uns an die rechte Fahrwegfortsetzung, bei der Weggabelung an der Ecke des Waldes führt uns Thömu über einen nur schwach erkennbaren Trampelpfad direkt hinauf zum grossen Platz inmitten des Fluewaldes mit der grosszügigen Rast- und Feuerstelle der Waldhütte Fritzenfluhwald; sie wurde vom Ornithologischen Verein Eriswil errichtet - und kann auch für gesellige Anlässe gemietet werden.Nach einer ersten Rast schreiten wir im Wald via P. 891 in südlicher Richtung weiter bis zur deutlichen Linkskurve (unterhalb des Chäpplerspitzes); hier benutzen wir einen ehemaligen Forstweg, um steil zur höheren Parallelstrasse zu gelangen. Weiter geht’s auf dem Waldsträsschen um den NNE-Rücken des Spitzes herum und unter der NE-Flanke hindurch zum nur noch kleinen Rinnsal der Langete. Während die Gruppe den Quellbereich von unten bestaunt, steigt Felix weglos in den kleinen Kessel hoch - und findet darin überraschend grossen und chüstigen Bärlauch …Die Gruppe zieht nun auf der Waldstrasse lange durch den Rinderwald weiter bis zur Einmündung in den WW oberhalb Vorhölzli; danach am Waldrand hoch, an Schütz, P. 1004, und Gunter vorbei zum Bettler, P. 1021 - welchen Felix mittels eines weglosen steileren Anstiegs zur Krete bei P. 1009, und nachfolgend auf dem WW (von der Fritzeflue her) kürzer und entsprechender schneller erreicht.

Anschliessend streben alle auf der Hochebene über P. 1023 dem Kipferweidli zu - eine ausgedehntere Mittagsrast geniessen wir hier. Weiter wandern wir nördlich unterhalb von P. 1076 sowie südlich des Schilts auf dem beschaulichen Kamm zur Alpwirtschaft Brestenegg; gut besucht ist sie heute, angenehm wiederum die Einkehr.

Für den Rückweg legen wir noch einmal die Strecke bis zum Fasshüttchen vor dem Schilt zurück, am Waldrand, wo ein Pfädlein zum Gipfel hochführte, treten wir ins Gehölz ein und steigen auf unscheinbarer Spur ab zur Ahornstrasse nach P. 1064. Eine kurze Strecke folgt der WW erst der Strasse, danach biegt er ab in den Ahornwald, und gewinnt diese auf P. 993 wieder. Wir queren sie hier und setzen unseren Waldbummel fort im Dürrschwändi, an P. 977 vorbei, hinunter zur Strassengabelung auf P. 903.

Bei nun beachtlich schönem Wetter treten wir hier wieder auf offenes, lieblich-sanftes, Hügelgelände hinaus; dabei folgen wir erst der Strasse, danach dem Abzweig des Wanderweges nach Kalberweid - zwei überaus schöne Katzen treffen wir hier an.

Am Lindenknubel vorbei leitet der Weg steiler hinunter zum letzten Gang auf der Strasse nach Südere, Gasthof Kloster bei Eriswil - Hinterdorf, Haltestelle Gässli.

unterwegs: Aschi, Dieter, Felix, Jumbo, Turi und Ursula; Tourenleiter Thömu