Schneeschuhtage in Bernau im Schwarzwald vom 29. Januar bis 1. Februar 2017 der Senioren des SAC Huttwil

Mit 2 Kleinbussen, pilotiert von Hansueli Sommer und Ruth Ruch, und einem PW nahmen am Sonntagvormittag 26 rüstige Senioren den Weg nach Bernau im Schwarzwald unter die Räder. Noch rechtzeitig im Aargauer Rheintal stellte der Vorausfahrer im PW (Paul Schenk) fest, dass er das Navi auf Bernau am Chiemsee statt Bernau im Schwarzwald eingestellt hatte. Weil die Strasse durch das Wehratal wegen einer Veranstaltung gesperrt war, mussten wir einen Umweg von 20 km in Kauf nehmen. Um die Mittagszeit erreichten wir unser Ziel.

Bernau liegt auf etwas über 900 Meter über Meer, eingebettet in eine schöne, markante Hügellandschaft. Es hat Skilifte, Langlaufloipen und Winterwanderwege sowie viele Möglichkeiten für leichte und anspruchsvollere Schneeschuhtouren. Der höchste Punkt ist das Herzogenhorn mit 1415 m. Es ist somit ähnlich hoch wie unser Napf.

Zu unserer Freude hatte es noch recht viel Schnee. Es herrschte angenehmes Winterwetter bei bedecktem Himmel. Weil das Hotel erst um 15 Uhr öffnete, machten wir uns nach dem Lunch aus dem Rucksack auf zur ersten Tour. Robert Zwahlen, unser umsichtiger Tourenleiter, führte uns einen Hang hinauf zur Neumannshütte und über den Kaiserberg zurück ins Dorf, wobei wir noch etwas Sonnenschein geniessen konnten. Im Hotel Löwen wurden wir von der Wirtin in der Landestracht freundlich empfangen. Später wurde uns ein nahrhaftes und schmackhaftes Nachtessen serviert.

Am Montag zogen wir in 3 Gruppen nordwärts. Nach etwa 21/2 Stunden erreichten wir das grosse Speisshorn auf 1350 m, wo wir uns aus dem Rucksack verpflegten. Über das kleine Speisshorn (1300 m) gelangten wir anschliessend zur gut frequentierten Krunkelbachhütte, wo wir den Durst bekämpfen konnten. Im Verlauf des Tages begann es phasenweise zu schneien und später zu regnen. Trotzdem erreichten wir das Hotel am späteren Nachmittag frohgemut.

Für die nächsten Tage versprach der Wetterbericht nichts Gutes. Und so stellten wir am Dienstag beim Aufstehen fest, dass es in Strömen regnete. Robert entschied richtig, bei solchen Verhältnissen keine Tour zu machen. Als Alternativen boten sich Spielen und Jassen, Baden im hoteleigenen Schwimmbad und Saunieren an. Die meisten machten zudem einen Ausflug mit dem Regionalbus nach St. Blasien. Der dortige Dom ist einzigartig und sehenswert. Zudem gibt es dort einige Kaffees und Restaurants zum Verweilen.

Da es auch am Mittwochmorgen immer noch ununterbrochen regnete und der Schnee, wo noch vorhanden, sehr matschig wurde, entschlossen wir uns, nach dem Frühstück zu packen und die Heimreise anzutreten.

Der Aufenthalt im Gasthof Löwen war angenehm und das Essen vorzüglich. Vielen Dank, Familie Schmidt. Robert hat diese Schneeschuhtage einmal mehr tadellos vorbereitet und durchgeführt. Fürs Wetter kann er nichts, aber er hat das Beste daraus gemacht. Herzlichen Dank Robert, wir kommen wieder.

Paul und Therese Schenk