Samstag:

Zum traditionellen Kaffee vor Arbeitsbeginn trafen die Helferinnen und Helfer am Samstagmorgen nach und nach ein; die meisten erstaunt, dass sie bis zur Hütte mit dem Auto fahren konnten. Der neue Fahrweg ist ein gelungenes Werk.Der Hüttenwart Armin verteilte nach Züpfe und Kaffee die Arbeiten und kurz darauf machten sich alle ans Werk. Es wurde geputzt, gefegt, gelüftet und gekocht, aber natürlich auch Holz geschlagen. Und zwar nicht wenig: zusammengezählt sollten es bis am Abend um die 5 Klafter werden.Weit unterhalb der Hütte wurde den Holzern um Fred und Chrigu  von Senn Gilgian der Schlagort gezeigt. Ganz „gäbig“ und nicht weitab vom Strässchen. Gefällt, entastet, gemetert und gespalten in einem Zug. Die Arbeitsgrüppchen organisierten sich von allein und bereits vor dem Mittagessen wurden einige Anhänger voll Späten zum Clubhaus geführt.Ja, nun ging’s an die obligaten Spaghetti, die vom Hüttenteam vorbereitet wurden. Das Essen auf der Sonnenterasse war einfach herrlich. Mit neuer Energie vollgepumpt wurden die Arbeiten am Nachmittag fortgesetzt. Was doch ein paar willige Menschen in Zusammenarbeit fertigbringen !Sollen wir noch eine fällen, Gilgian? Ja. Wir sollten. Zum Abschluss machte sich das ganze Holzerteam über den gleichen Baum her. Ruck-zuck  und noch ein Trämel aufgeladen. Mit dem Hochkommen des Nebels wurde es auf dem Schlagplatz stiller. Noch die letzte Ladung und Ordnung machen.Zurück beim Clubhaus wurde beim Durstlöschen gescherzt und gelacht. Hobelkäse vom Besten wurde herumgereicht und kostet. Hier an seinem Entstehungsort mundete er doppelt gut.Ein würziges WOK-Gericht lockte alle in den Essraum. Bis weit in die Nacht wurde bei ganz unterschiedlichen Getränken gejasst, gespielt, geredet und zugehört.

Sonntag:

Nebel hüllte die Metschhütte noch ein, als sich die die SAC-ler langsam aus den Federn schälen. Morgenkaffee und Ankebock machten munter. Draussen kämpften Hochnebel und Sonne spektakulär um die Vorherrschaft. Die Sonne gewann schliesslich und lud ein, das Metschhorn zu erklimmen. Nicht wenige nahmen die Einladung an und genossen den Blick auf einen dicken Nebeldeckel. Ein Empfangskommitee mit Ländlermusik und Alphornklängen kündigte den Rückkehrern die Chilbi an. Der Grill wurde gestartet und bei herrlichstem Herbstwetter stand dem gemütlichen Chilbibetrieb nichts mehr im Wege.

Röbu Gerber