Die Geschichte ist mühsam angelaufen. Mehrere Aufrufe des Präsidenten und des Hüttenwarts waren nötig, um eine Arbeitsequipe zu formieren. Schliesslich kam es doch noch gut und die geplanten Arbeiten konnten zur Zufriedenheit von Armin ausgeführt werden.

Das obligate Kafi am Morgen beim Eintreffen wird sehr geschätzt und gibt Schwung für den ganzen Tag. Nach dem Intermezzo mit einem versumpften Traktor und einem ungewollten Ausflügli mit dem Schilter, der ohne Benzin einfach seinen Job verweigert, können die Arbeiten aufgenommen werden. Chrigu hat in Windeseile genug Bäume gefällt, um die wirbligen Jungs und Männer bis am Mittag zu beschäftigen. Schnell mal ist ersichtlich, dass wir doch noch weiter vorankommen werden als befürchtet.

Spaghettis aus der Hüttenküche verleihen neue Kräfte und Bier sei ja, so wird behauptet, super isotonisch und verleihe auch eine Art Flügel. Jedenfalls gehen die Arbeiten nachmittags zügig weiter und mit viel Glück steht auch Gilgians Traktor weiterhin zur Verfügung, knapp einem Baumfallschaden entkommen. Die mächtige Tanne gibt viel Arbeit und die letzten paar Meterstücke scheinen noch schwerer im späten Nachmittag, für optimal unter den Spaltkeil platziert zu werden.

Die letzte Fuhre mit dem verblüffenden Schilter wird schon mit Regentropfen und einzelnen Hagelkörnern begleitet. Aber wir wollen nicht hadern : wettermässige Punktlandung und ein zufriedener Hüttenwart, denn auch die Putzequipe in der Hütte und die <Schytlimacher> haben gute Arbeit gemacht.

Die ersten Helfer verlassen noch vor dem herrlichen Fondue die Metsch, gewiss um ein befriedigendes Erlebnis reicher. Beim Rühren im flüssigen Käse wird emsig diskutiert über Gott und die Welt, aber auch darüber, dass es schon fast <schäbig> ist, wenn aus dem Riesen-SAC Huttwil so wenige frei sind, sich für die Metschhütte zu engagieren.

Nächstes Jahr, nächste Chance !!!

Röbu