Im Vorfeld war länger ungewiss, ob die Tour durchgeführt werden könne - schliesslich liess Wetter eine zwar nicht „blendende“, doch angenehme, Wanderung ohne Regen zu. So konnten wir, begleitet von einigen Sonnenstrahlen, nach dem Startkafi im urchig-malerischen Restaurant Geilsbrüggli, in Geils frohgemut starten.

Auf dem Alpsträsschen marschieren wir bei leichter Bewölkung hoch bis zum P. 1847; hier führt der Fahrweg weiter nach Petersläägi. Weglos kürzen wir über teils steilere Alpweiden ab, und erreichen so den Übergang auf Luegli; hier beginnt der nun wbw markierte Gang zum P. 2093 am Bummeregrat.

Bei der offiziellen Tafel des „Aeugi-Lowa-Weg“es, gönnen wir uns eine kurze Verpflegungs- und Trinkpause, bevor es anschliessend steil hochgeht zur Treppen-Leitern-Passage und zum engen Durchgang beim kleinen Unterstand. Der Weg ist vorzüglich angelegt und ausgebaut - immerhin ist wegen der länger anhaltenden Abschüssigkeit Trittsicherheit erforderlich - einige der exponierten Passagen sind sogar kettengesichert.

Durch alpines, felsiges, Gelände windet sich der Bergweg hoch; eine weitere Eisentreppe überwindet eine letzte steile Felsstufe, bevor wir gemächlicher zum Äugi hochsteigen können.

Abflachend führt der nun unproblematische Weg über den breiten Rücken zum Gipfelplateau des Ammertespitzes; trotz vieler grauen Wolken reicht hier die Sicht doch aus, um einige bekannte Gipfel in der Nähe und Richtung Freiburger Bergwelt zu erkennen - vis-à-vis erhebt sich der dreigipflige Wildstrubel markant. Eine längere, wettermässig angenehme, und vergnügliche Gipfelrast halten wir hier ab, bevor wir uns auf den einfachen, erst feinschuttigen, Abstieg machen.

Nach dem Ammertepass erscheint die Landschaft wieder blumenreicher; über Alpweiden ziehen wir Richtung der Hochfläche der Engstligenalp hinunter - an Schönbüel und Rossfärich vorbei erreichen wir schliesslich die von bedeutenden Gipfeln eingerahmte Alpfläche.

Wir stromern nun am Berghaus Bärtschi vorbei dem Berghotel Engstligenalp zu, wo wir auf der Terrasse auf unsere wetter- und bergmässig sowie kameradschaftlich erfreuliche Tour anstossen. Nach wenigen Metern Fussmarsch zur Bergstation Engstligenalp hoch, fährt uns die LSB hinunter nach Unter dem Birg, wo wir sogleich ins wartende Postauto einsteigen - und los- und zurückfahren können nach Adelboden, Post.

unterwegs: Felix, Florian; Jumbo, Margrit, Thomas, Thömu (Tourenleiter) und Ursula