Barryfox – Übung auf der Brästenegg

Wie jedes Jahr fand….. leider eben nicht !

Es hat sich schon seit Tagen eine etwas andere Übungsanlage abgezeichnet als in den (meisten) vorangegangenen Jahren. Nicht s würde sein mit der grossen Wächte am letzten Stutz vor dem Ahorn. Und so war es auch.

Der Nebel, der weit über Eriswil hinauf reichte, hinterlegte die dunklen Silouetten der Wälder auf malerische Art. Nur schon dieser Anblick war den heutigen Ausflug auf das Ahorn wert.

Auf den sieben einsamen Schneeflecken, zusammen nicht grösser als ein Abstellplatz für einen Mittelklassewagen, wird es wohl ein Gedränge geben, wenn die Teilnehmer zahlreich sind. Das wird sich der eine oder andere gedacht haben, angesichts der kümmerlichen weissen Flecken am Bord unterhalb des Fasses. Und alle Achtung: nicht weniger als 35 Unentwegte fanden trotz misslicher Wetterbedingungen den Weg auf die Brästenegg. Nach dem obligatorischen Kaffee mit allerlei Glückwünschen zum neuen Jahr wurden Gruppen gebildet und alle zogen ins Feld, richtig ins Feld und nicht in den Schnee. Auf Schneeschaufel und Sondierstangen konnte heute verzichtet werden.

Den theoretischen Erläuterungen der Instruktoren konnten wie jedes Jahr nützliche Hinweise entnommen werden und das Können der neusten Generation Suchgeräte wurde gelobt. Körperlich kam wohl keiner der Teilnehmer an die Grenzen, denn das Suchen am „Unfallort“ war weit weniger anstrengend im Gras als im Schnee. Alle Verschütteten, da nicht wirklich tief eingedeckt, wurden jedenfalls rasch geortet, so dass der genüssliche Teil in der Alpwirtschaft getrost angegangen werden konnte. Wohl zum letzten Mal wurde der SAC Huttwil von der Familie Schwarz, die die Brästenegg verlassen wird, kulinarisch verwöhnt.

Während dem Essen wurden draussen die ersten zaghaften Schneeflocken gesichtet. Dies wurde als Versprechen, dass sich der Winter doch noch einstellen wird, aufgefasst.

Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt !

Röbu Gerber